Line 6 POD HD500 Test

Laut Line 6 soll der neue POD HD500 für revolutionäre Entwicklungen aus dem Bereich der Modelling-Technik stehen. Wie das im Genauen aussieht und sich vor allem anhört, erfahrt ihr im folgenden Testbericht.

Rein äußerlich macht der HD500 schon was her. Eingepackt ist er in einem matt schwarzen Gehäuse aus stabilem Stahlblech und ist somit absolut “road” tauglich. Acht Gummifüße sorgen für den nötigen Grip am Boden. Auf der rechten Seite des Geräts befindet sich das Expression-Pedal, dieses ist ebenfalls mit rutschfestem Gummi überzogen. Auf dem POD HD500 finden sich ganze 12 Fußschalter, zur besseren Bedienbarkeit wurden diese auf zwei Ebenen angeordnet. Ein kleines “Geländer” aus Metall schützt die Potis unterhalb des Displays vor versehentlichen Fußtritten.

Die Bedienung erfolgt über die Regler links und rechts neben dem Display. Die Sektion zwischen Display und Expression-Pedal ist den POD-Preamps vorbehalten und ist an die Regelmöglichkeiten eines echten Gitarren-Amps angelehnt. Man hat die Möglichkeit die Parameter Drive, Bass, Middle, Treble, Presence, Volume direkt per Regler zu verändern.

Auf der Rückseite des POD’s ist eine ganze Armada an Anschlüssen untergebracht. So kann man links Außen noch ein zusätzliches Expression Pedal anschließen. Neben den üblichen Standard-Anschlüssen wie dem Eingang für die Gitarre und dem Ausgang in Klinkenform findet man auch noch einen sog. balanced Ausgang im XLR Format. Zusätzlich hat man die Möglichkeit über den Miniklinken-Input einen MP3-Player oder Ähnliches anzuschließen. Der Line 6 POD HD500 bietet außerdem noch die Möglichkeit, ihn als USB-Audiointerface zu nutzen. Eine Midi-Schnittstelle zur Steuerung externer Effekte befindet sich ebenfalls auf der Rückseite.

Die neuste Modelling-Technologie aus dem Hause Line bietet insgesamt 16 verschieden Verstärker Modelle:

  • Bogner Überschall
  • Divided by 13 JRT 9/15
  • Dr. Z Route 66
  • ENGL Fireball 100
  • Fender  Bassman®
  • Fender Blackface Deluxe Reverb
  • Fender Twin Reverb
  • Gibson EH-185
  • Hiwatt Custom 100 (DR103)
  • Marshall JCM-800 (2204)
  • Marshall JTM-45 MkII
  • Mesa/Boogie Dual Rectifier
  • Park 75
  • Supro S6616
  • Vox AC-15
  • Vox AC-30 (Top Boost)

Man wollte nicht einfach nur den Klang dieser Amps reproduzieren, auch die Reaktion des Verstärkers auf die Parameter der jeweils angeschlossenen Gitarre wurde digital emuliert. Die gesamte Palette der mitgelieferten Effekte klingt unglaublich gut und lässt den hörbaren Unterschied zwischen analoger und digitaler Technik nahezu verschwinden.

Die Bedienung ist sehr einfach und intuitiv gehalten und sollte nach ein wenig ausprobieren eigentlich komplett erfasst sein. Man hat zusätzlich die Möglichkeit über den USB-Anschluss das Gerät am Computer zu editieren.

Fazit:

Das neue Modelling-Meisterstück von Line 6 ist ein sehr überzeugender Zeitgenosse. Einmal mehr konkurriert hier die alte analoge Technik mit der neuen digitalen und mittlerweile ist es ein Kopf an Kopf Rennen, welches der POD HD 500 auf lang Sicht gewinnen wird und das verdient. Die Sounds klingen alle unglaublich dynamisch und kristallklar. Dieses Gerät kann sowohl auf Bühnen oder sogar beim Recording im Studio überzeugen.

 

 

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